Kalkindustrie setzt auf Effizienz: Neue Pilotanlage erprobt CO₂-Abscheidung unter Realbedingungen

Am 16. April 2026 wurde auf dem Werksgelände der Firma Calcis in Warstein eine Pilotanlage zur CO₂-Abscheidung aus Abgasen in Betrieb genommen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Behörden nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die neue Technologie und ihre Bedeutung für die Industrie zu informieren.

Die Vertreter der elf Partnerunternehmen und Projektbeteiligten bei der Inbetriebnahme der Pilotanlage auf dem Werksgelände von Calcis in Warstein.

Die Anlage testet ein innovatives Membranverfahren, das im Vergleich zu herkömmlichen Ansätzen mit deutlich geringerem Energieeinsatz auskommt. Da bei der Herstellung von Branntkalk prozessbedingt CO₂ freigesetzt wird, ist dessen Abscheidung ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Gemeinsam mit 11 Partnern aus der deutschen Kalkindustrie, zu denen auch wir zählen, sowie Akteuren aus Forschung und Anlagenbau wird die Anlage über einen längeren Zeitraum im Dauerbetrieb erprobt. Im Fokus stehen insbesondere Effizienz, Gasdurchsatz und die Standzeit der eingesetzten Membranen.

Das Projekt wird vollständig aus Eigenmitteln finanziert und zeigt: Die Kalkindustrie treibt die Entwicklung praxisnaher Lösungen aktiv voran, um ihre Prozesse nachhaltig weiterzuentwickeln.

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