Kalkbrennöfen müssen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr betrieben und damit versorgt werden. Der Brennprozess, der Transport und Umschlag von Steinen und Kalk und die Zerkleinerungsprozesse verursachen naturgemäß Staub und Lärm. Mittels Filteranlagen und Schallschutzverkleidungen werden die Emissionen am Enstehungsort reduziert.
Die Geräuschentwicklung finde ich recht harmlos, auch die Sprengungen kriegt man kaum mit.... abends wenn es auf den Straßen still wird, hört man das Werk "grummeln" mittlererweile kann ich ohne dieses Geräusch schon nicht mehr schlafen!
Nur der Staub ist etwas nervig, an Autos und Fenstern sowie in der Luft...
Aber dagegen kann man nichts machen, außer öfter mal wischen und drüber hinweg sehen!
Zum Thema Staub geht es uns nicht um das Putzen der Autos und Fenster, sondern um eine etwaige gesundheitliche Belastung der Atemwege...
Herr Iseke teilte mit, dass beim Kalkabbau selbst kein Feinstaub entsteht sondern lediglich durch die Öfen Feinstaub freigesetzt wird... leider können wir als Anwohner dies nicht beurteilen, denke jedoch, dass durch die Abschüttung von Kalk und durch die LKWs enormer (Fein-)Staub in Kombination mit Abgas ensteht. Fakt ist, dass noch nie eine Feinstaubmessung in der am meisten vom Westwind betroffenen Holthauser Heide stattgefunden hat. Eine Staubmessung wurde das letzte Mal in 2005 veranlasst. Seither hat merklich die Staubbelastung zugenommen. Wir beführchten durch die jahrelange Haldenaufschüttung wird dies noch schlimmer werden. Ich fände es sehr beruhigend zu wissen, dass keine aktuelle gesundheitschädigende Feinstaub- und Staubbelastung vorhanden ist. Könnte nicht ein Kompriss zwischen Anwohner und Unternehmen in der Form gefunden werden, dass regelmäßige Staubmessungen stattfinden, deren Ergebnisse wir einsehen könnten?
ich finde es leicht übertrieben mit dem Feinstaub.Den Feinstaub kann keiner mit bloßen Auge erkennen.ich selber bin der meinung man braucht nicht unbedingt ne Feinstaub messung durchführen.da es ja nicht nur hier ist sondern überall.
Es geht nicht nur um Feinstaub sondern Staub im Allgemeinen. Ich finde es überhaupt nicht übertrieben, wenn man erfahren möchte wie hoch die Feinstaub/Staubbelastung im eigenen Garten ist. Wenn unsere Kinder die nächsten Jahre im Garten spielen hätte ich gern ein gutes Gefühl... nachweisliche Messungen würden uns Anwohner in der Holthauser Heide sehr beruhigen...
Die Unterscheidung zwischen Feinstaub, Staub und gesundheitsgefährdendem Staub ist von erheblicher Bedeutung. Gesundheitsgefährdung können wir ausschließen. Dabei beziehen wir uns auf Untersuchungen und Messungen die aus Gründen des Arbeitsschutzes an Arbeitsplätzen durchgeführt werden, an denen unsere Mitarbeiter einer erhöhten Staubbelastung ausgesetzt sind.
Andere Untersuchungen belegen, dass vom Steinbruch keine Feinstaubbelastung ausgeht Der sichtbare Staub ist nicht Feinstaub. Eine Feinstaubbelastung gab es im Bereich unserer Werkseinfahrt durch die Verkehrsbelastung. Aus diesem Grund wurde vergangenes Jahr eine Reifenwaschanlage in Betrieb genommen.
Zur Staubminderung am Steinbruch wird die Werksstraße durch eine stationäre Berieselungsanlage benetzt. Zusätzlich wurde ein Wasserwagen angeschafft, der zukünftig in Trockenzeiten auch an exponierten Haldenlagen eingesetzt wird.
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heute, war der krach mal wieder unerträglich.
diese maschine, in der nähe des alten kirchweges,
ist mit sicherheit nicht nach den vorschriften der geräuschemissionen genehmigt.
komischerweise wird sicher wieder jemand ohne diese geräusche nicht schlafen können.
wenn das kein fake ist, kann der auch seinen namen nennen.
ich jedenfalls kann mit diesem krach nicht schlafen.
Es ist erstaunlich, das Hr.Jörg Iseke uns bei der letzen Bürgerversammlung am 11.03.2010 versprach, das ab sofort auf eine Reduktion des Staubes durch Bewässerung geachtet wird. Aber noch erstaunlicher ist, das die Firma Iseke den Bewässerungsschlauch am Fahrweg, nur wenige Tage später abmontieren ließ. Eine Bewässerung des Fahrweges ist somit gar nicht mehr möglich. Wieso informiert man nicht die Nachbarschaft, wenn solche Maßnahmen durchgeführt werden. Sind das einfach nur "Wasser-Sparmaßnahmen" oder werden wir nicht ernst genommen?
Irgendwie hat das mit dem Namen nicht richtig funktioniert.
Gruß
Christoph Ritter
Nach der Frostperiode muß die Bewässerungsleitung repariert und stellenweise erneuert werden. Im Bereich des Haldenfusses wird sie aufgrund geänderter Wegeführung neu verlegt. Beide Maßnahmen dienen einem möglichst störungsfreien und effektivem Betrieb und sind in Kürze abgeschlossen.
Es gab heute (19.3.2010) um 10:13 Uhr eine Sprengung mit einer großen Staubwolke, die Richtung Sandfeld zog. Bei einem West – Wind währe diese besagte Staubwolke Richtung Holthauser Heide geweht !
Was mich nun sehr nachdenklich macht , ist die oben beschriebene Uhrzeit !!
Werden wir nun von weiteren unplanmäßigen Sprengungen überrascht oder war es eine bedauernswerte Ausnahme ????? - Man darf gespannt sein!
(Diese Staubentwicklung wurden von unseren Mitgliedern der Kerngruppe des Bürgernetzwerk Holthauser Heide gefilmt und festgehalten.)
MfG Markus Schabacher
Wir werden weiterhin bemüht sein, planmäßig - sprich um 12.00 Uhr - zu sprengen. Trotzdem kann es in Einzelfällen, z.B. witterungsbedingt oder durch verkehrliche Probleme bei der Sprengstoffanlieferung zu zeitlichen Verschiebungen kommen.
leute hört auf rumzuspinnen.den staub gibt es jahre lang schon und jetzt beschwert ihr euch man müsst ihr langeweile haben.das ist ein steinbruch.klar das es staubt.wenn manchen leuten dass nicht passt sollen die lieber weg ziehen dann hört die spinnerei auch auf.
Thema Staub: Wenn die Ängste der Anwohner bzgl. Feinstaub in der Holthauser Heide unbegründet sind, dann könnte doch eine permanente Staub/Feinstaub Messung bei uns durchgeführt werden.
In anderen Steinbrüchen gibt es sehrwohl Feinstaub.
1. Beim Sprengen (Kleinste Partikel werden freigesetzt)
2. Beim Beladen auf LKW´S (Die Geräte im Steinbruch sind Dieselfahrzeuge, welche einerseits Feinstäube im Abgas haben, andereseits auf trockenem Boden riesige Staubfahnen hinter sich herziehen.
3.das Material wird gebrochen und getrocknet. (Nicht alle Anlagenteile der im Steinbruch eingesetzten Maschinen sind eingehaust. Hier enstehen Feinstäube)
4.Das gebrochene Material wird gesiebt und auf offene Lagerplätze verbracht. (Feinstaubentstehung beim Umschlag)
5. Vom Lagerplatz kommt es zum endgültigen Abtransport. (Feinstaubentstehung beim Umschlag)
Vieleicht liege ich ja falsch, wenn ich bezweifle, das bei der Fa.Oetelhofen kein Feinstaub entsteht.
Ich bezweifle auch nicht, das von Seiten der Behörden, die Arbeitsplätze untersucht werden. Nur die Mitarbeiter werden sicherlich eine persönliche Schutzausrüstung tragen, welche ich als Anwohner nicht habe. Ich möchte aber auch keine PSA benutzen wollen um in den Garten zu gehen.
Gruß
Christoph Ritter
man kann sich ja auch was raus suchen was man sich selber einredet.Das ist kein Feinstaub der im bruch ensteht.Macht euch mal kundig was feinstaub ist bevor ihr was darüber schreibt.wenn ich weiß in was für einer gegend ich hinziehe beschwere ich mich nicht.das sind die nachgezogenen die jetzt sich hier beschweren wegem dem steinbruch.dann sollen dieleute wieder weg ziehen
Ich möchte mich auch mal gerne zu Wort melden.
Ich selber Arbeite im Steinbruch seit einigen Jahren und möchte gerne auch noch viele Jahre bei Oetelshoven arbeiten.
Gerade in der heutigen Zeit, sehr gerne bis zu meiner Rente.
Und kann also aus eigener Erfahrung sagen, es ist auch in unserem Interesse die Staub und Lärmbelastung gering zu halten.
Und wir alle versuchen es auch jeden Tag so gering wie möglich zu halten.
Weil weniger Staub und Lärm uns die Arbeit erleichtert und auch die Arbeit sicherer macht.
Es geht mir nicht um die Schließung der Fa.Oetelshofen und ich möchte auf keinen Fall, die Mitarbeiter der Firma beunruhigen. Ich weiß selber, wie wichtig ein sicherer Arbeitsplatz in der heutigen Zeit ist. Vielmehr geht es um die Umsetzung des "Stand der Technik". Ich denke, das nicht alle Möglichkeiten zur Reduktion von Emissionen ausgeschöpft werden. Wie z.b. Einhausungen, Berieselungen usw.
Gruß
Christoph Ritter
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eine antwort auf "unbekannt", der oder die auf fast alle kommentare reagiert: ich möchte christoph ritter und herrn j. beipflichten und betonen, daß es den anwohnern auf der holthauser heide nicht darum geht, der firma zu schaden. sondern um einen fairen umgang im nebeneinander von arbeit und wohnen unter berücksichtigung der verschiedenen interessen und einhaltung der gesetze. es gibt schutzgesetze und wenn diese mißachtet werden oder auflagen des gesetzgebers nicht eingehalten werden, ist es das recht eines jeden bürgers, sie einzufordern. dafür brauchen weder produktion noch arbeitsplätze noch die form des menschlichen miteinanders zu leiden. es geht darum, mögliche schutzmaßnahmen auszuloten. dafür finden gespräche mit der firma iseke statt. anders als in der vergangenheit ist vielleicht der umgang miteinander: offene gespräche, mit fachkompetenz und auf gleicher augenhöhe.sachlich und fair und ohne daß jederzeit der anderen partei alles schlechte unterstellt wird. rechte einfordern und miteinander in verhandlung treten kann auch unter wahrung von menschlichkeit und höflichkeit geschehen. sowohl schöller wie holthauser heide und neu-dornap sind wohngebiet bzw. mischgebiet mit entsprechenden emissions- und immissonsgrenzwerten für staub, lärm und erschütterung.und dafür setzen sich nicht nur zugezogene ein, sondern auch eingeborene und menschen, die bereits vor jahrzehnten hierher gezogen sind.
Ich glaube die "besorgten Anwohner" verwechseln feinen Staub mit Feinstaub.
Obgleich es sicher unangenehm ist regelmäßig eine feine Staubschicht auf Autos, Gartenstühlen etc. zu finden. Aber
1. gibt es den Steinbruch schon etwas länger als die meisten Bewohner alt sind
2. gibt es Staubschutzpflanzen / -pflanzungen für den eigenen Garten
3. wird wirlich viel mit Wasser "gespielt" im Steinbruch, auf den halden etc. um Staub zu veringern
4. sind Kalksteinbrüche ein Markenzeichen der Region
und 5. ein wunderbarer Lebendsraum für zahlreiche selten gewordene Pflanzen und Tiere.